Theatrum Sanitatis

Biblioteca Casanatense, Rom




Signatur: Ms. 4182.
Datierung: 14. Jahrhundert
Format: 328 x 220 mm.
214 Seiten, 208 Malereien
In braunem, goldgeprägtem Leder gebunden.
Monographischer Kommentarband in Vielfarbendruck (328 S.) von José María López Piñero (†) (López Piñero Institute for the History of Medicine and Science, Universidad de Valencia – Spanish National Research Council) und Felipe Jerez Moliner (Universidad de Valencia).
Erste, einzige und unwiederholbare auf 987 Exemplare limitierte und notariell beglaubigte Auflage
ISBN: 978-84-88526-45-8


Signatur: Ms. 4182.
Datierung: 14. Jahrhundert
Format: 328 x 220 mm.
214 Seiten, 208 Malereien
In braunem, goldgeprägtem Leder gebunden.
Monographischer Kommentarband in Vielfarbendruck (328 S.) von José María López Piñero (†) (López Piñero Institute for the History of Medicine and Science, Universidad de Valencia – Spanish National Research Council) und Felipe Jerez Moliner (Universidad de Valencia).
Erste, einzige und unwiederholbare auf 987 Exemplare limitierte und notariell beglaubigte Auflage
ISBN: 978-84-88526-45-8





Kommentarband

Theatrum Sanitatis Biblioteca Casanatense, Rom


Format: 220 x 330 mm
Seiten: 328
Illustrationen: 305
Sprachen: Spanisch und Englisch
ISBN: 978-84-88526-44-1


INHALTSVERZEICHNIS:

Editor’s forewood

Medicine as a principle of human life in galenism and the "Tables of Health" by Ibn Butlan
José María López Piñero (†) (López Piñero Institute for the History of Medicine and Science, Universidad de Valencia – Spanish National Research Council)

The contents of the Theatrum Sanitatis in the Casanatense Library
José María López Piñero (†)

The illustrations in the Theatrum Sanitatis of the Casanatense Library in Rome
Felipe Jerez Moliner (Universidad de Valencia)

Translation
Anne Barton de Mayor

 






Beschreibung

Theatrum Sanitatis Biblioteca Casanatense, Rom


Das Theatrum Sanitatis enthält ein im 14. und 15. Jahrhundert sehr verbreitetes medizinisches Traktat, dessen Ziel es war, unter den Fürsten und Mächtigen die hygienischen Normen der auf der Vernunft basierenden Medizin (d.h. Ergebnis des Experimentierens und nicht des magisch-religiösen Glaubens) des ausgehenden Mittelalters bekannt zu machen.

Der Verfasser des Textes ist Ibn Butlan, ein in Bagdad geborener christlicher Arzt, der 1068 starb. Unser Kodex ist allerdings eine Zusammenfassung der lateinischen Übersetzung aus den letzten Jahren des 11. Jahrhunderts.

Er enthält die sechs notwendigen Elemente, um im Alltag gesund zu bleiben: das Essen und die Getränke, die Luft und die Umgebung, die Bewegung und die Ruhe, der Schlaf und das Wachsein, die Körpersäfte und Ausscheidungen, die Bewegungen oder Stimmungen des Gemüts (Freude, Scham…). Nach Auffassung des Autors entstehen die Krankheiten durch die Störung dieser sechs Elemente. Jede Seite enthält eine Miniatur über eines der besagten Elemente, denen eine erläuternde Fußnote beigegeben ist. In ihr wird sein Wesen, die Eigenschaften, die als optimal oder für die menschliche Gesundheit vorzuziehend erachtet werden, der von ihm erbrachte Nutzen, der Schaden, den er verursachen kann, sowie das Heilmittel gegen besagten Schaden erläutert.

Die Illustration des Kodex ist innerhalb der lombardischen Kunsttradition der Schule von Giovanni de Grassi zuzuordnen.

Das Theatrum Sanitatis wendet sich an ein Publikum, das sich nicht damit zufrieden gibt, in dem Werk Heilmittel für die Erhaltung der Gesundheit zu suchen, sondern zusätzlich wünscht, dass ihm ein ästhetischer Genuss zuteil wird, der das Lernen besagter Vorschriften einfach und angenehm macht. Das Werk ist nicht nur eine interessante Informationsquelle medizinischer Art, sondern stellt zudem eine ikonographische Fundgrube für das Studium höchst unterschiedlicher Aspekte des menschlichen Lebens in dieser Epoche dar.



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