Tractatus de Herbis -  Sloane 4016

The British Library, London




Signatur: Sloane Ms. 4016. 
Datierung: c. 1440. 
218 Seiten, alle mit Buchmalereien versehen gebunden in dunkelgrünem Leder und trocken bedruckt
Monographischer Kommentarband in Vielfarbendruck (512 S.) von Alain Touwaide (Institute for the Preservation of Medical Traditions and Smithsonian Institution).
Erste, einzige und unwiederholbare auf 987 Exemplare limitierte und notariell beglaubigte Auflage
ISBN: 978-84-96400-78-8

Tractatus de Herbis -  Sloane 4016 The British Library, London The British Library, London

Signatur: Sloane Ms. 4016. 
Datierung: c. 1440. 
218 Seiten, alle mit Buchmalereien versehen gebunden in dunkelgrünem Leder und trocken bedruckt
Monographischer Kommentarband in Vielfarbendruck (512 S.) von Alain Touwaide (Institute for the Preservation of Medical Traditions and Smithsonian Institution).
Erste, einzige und unwiederholbare auf 987 Exemplare limitierte und notariell beglaubigte Auflage
ISBN: 978-84-96400-78-8





Kommentarband

Tractatus de Herbis -  Sloane 4016 The British Library, London







Beschreibung

Tractatus de Herbis -  Sloane 4016 The British Library, London


 

Die Medizin war im Mittelalter zweifelsohne die wissenschaftliche Disziplin, die am stärksten von den vielfältigen kulturellen Komponenten beeinflusst wurde, die zur Herausbildung der Gesellschaft beitrugen. Auf einer griechischen Grundlage mischten sich lateinische, byzantinische, arabische, mozarabische und andere Einflüsse aus abgelegeneren Weltgegenden, die von den Kulturen am Rande der abendländischen Welt weitergegeben wurden. So trugen die Heilpflanzen soviele Namen wie es Kulturen gab, die sie zur Herstellung von Heilmitteln nutzten. Diese Vielfalt der Namen, die es ermöglichte, dieselbe Pflanze in verschiedenen Kulturen zu identifizieren, konnte auch Verwirrung stiften. Um dieses Risiko auszuschließen, entstanden Wörterbücher sowie botanische Kataloge, in denen die Darstellungen der Pflanzen und andere in der alltäglichen therapeutischen Praxis benutzte Heilmittel mit den verschiedenen Bezeichnungen erschienen, die ihnen die verschiedenen Völker der mittelalterlichen Gesellschaft gaben. Der Kodex Sloane 4016, der sich heute in der Sammlung der British Library in London befindet, ist eines dieser Werkzeuge, das es ermöglichte, die Vielfalt der Namen dieser Pflanzen mit den Pflanzen selbst zu verknüpfen. Dies trug dazu bei, Verwechslungen zu vermeiden, deren Folgen verheerend gewesen wären, falls einem Patienten ein einfaches Heilmittel verabreicht worden wäre, das gar nicht dem entsprochen hätte, das ihm die Ärzte verordnet hatten.

 



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