Apokalypse und Vita des Evangelisten Johannes in Bildern

The British Library, London




Signatur: Add. Ms. 38121
Datierung: um 1400
Entstehungsort: Süden der Niederlande
Format: ± 320 x 200 mm
98 Seiten, 94 mit Gold dekorierte Miniaturen
In braunem Leder gebunden
Monographischer Kommentarband in Vielfarbendruck, der von international angesehenen Fachleuten verfasst ist
Erste, einzige und unwiederholbare auf 987 Exemplare limitierte und notariell beglaubigte Auflage
Miniaturen. Apokalypse und Vita des Evangelisten johannes in bildern, Add. Ms. 38121 (um 1400, Nordfrankreich oder Süden der Niederlande). British Library, London. Bilderhandschrift aus dem Mittelalter, 15. Jahrhundert (Buchmalerei, Miniaturmalerei).

Signatur: Add. Ms. 38121
Datierung: um 1400
Entstehungsort: Süden der Niederlande
Format: ± 320 x 200 mm
98 Seiten, 94 mit Gold dekorierte Miniaturen
In braunem Leder gebunden
Monographischer Kommentarband in Vielfarbendruck, der von international angesehenen Fachleuten verfasst ist
Erste, einzige und unwiederholbare auf 987 Exemplare limitierte und notariell beglaubigte Auflage



Beschreibung

Apokalypse und Vita des Evangelisten Johannes in Bildern The British Library, London


Illustrierte Apokalypse, die außerdem als Vorwort und Kolophon, eine Reihe von Miniaturen über das Leben des Evangelisten Johannes beinhaltet. Sie wurde um 1400 vermutlich in Nordfrankreich oder im Süden der Niederlande angefertigt. Ihr ikonografischer Zyklus ähnelt stark den anderen - ebenfalls in Bildern erzählten - englischen Apokalypsen des 13. Jahrhundert wie etwa Ms. M. 524 aus der Morgan Library oder Ms. D.IV.17 der Bodleian-Bibliothek. In Bezug auf die Illustration des Kodex, ist diese sehr zahlreich und ebenfalls aufgrund ihrer besonderen Farbgebung, Frische und Dynamik ausgesprochen attraktiv. Zusätzlich ist die erzählerische Eloquenz der Bilder so groß, dass sie unausweichlich an die ikonografische Tradition der Bildergeschichten anknüpft und ausgesprochen unterhaltsam ist. Es ist anzumerken, dass der Reiz und der angenehme und freudige Ton, den alle Miniaturen verbreiten, mit einer didaktischen Absicht des Künstlers oder des Auftraggebers des Manuskripts zusammenhängen könnten. Die eindeutige Dominanz der Bilder gegenüber dem Text und der Einschub von Texteinträgen innerhalb der Miniaturen würden für diese Theorie sprechen.
 
Der Kodex gehörte Alfred Henry Huth (1850-1910), englischer Sammler und Buchliebhaber, der an der Gründung der ‚Bibliographical Society of London‘ mitgewirkt hatte. Aus einer Bankiersfamilie hervorgegangen und Besitzer eines großen Vermögens widmete sich Alfred Henry Huth genau wie sein Vater Henry Huth dem Studium und der Sammlung von Büchern. Bei seinem Tod verfügte er in seinem Testament, dass das British Museum aus seiner Sammlung 50 Exemplare auswählen dürfte. Das im Inneren dieses Buchs sichtbare Exlibris der Sammlung Huth zeigt, dass es eines dieser 50 von dem Sammler dem British Museum 1910 hinterlassenen Bände war.


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