Martyrologium von Usuardus

Museu Diocesà, Girona




Datierung: um 1400
Format: 463 x 330 mm.
252 Seiten, 705 mit Gold illuminierte Miniaturen
In granatrotem, goldgeprägtem Leder gebunden.
Monographischer Kommentarband in Vielfarbendruck (410 S.) von Jaume Camprodon (†) (Obispo de Girona), Mª Rosa Ferrer (Museo Diocesano de Girona), Mª Josefa Arnall (†) (Universidad de Barcelona), Gabriel Roura (†) (Archivo Capitular de Girona), Milada Studnicková (Akademie ved Ceské republiky Ústav Dejin Umení) und Joaquín Yarza Luaces (Catedrático emérito de Historia del Arte en la Universidad Autónoma de Barcelona).
Erste, einzige und unwiederholbare auf 987 Exemplare limitierte und notariell beglaubigte Auflage.
ISBN: 978-84-88526-36-6


Datierung: um 1400
Format: 463 x 330 mm.
252 Seiten, 705 mit Gold illuminierte Miniaturen
In granatrotem, goldgeprägtem Leder gebunden.
Monographischer Kommentarband in Vielfarbendruck (410 S.) von Jaume Camprodon (†) (Obispo de Girona), Mª Rosa Ferrer (Museo Diocesano de Girona), Mª Josefa Arnall (†) (Universidad de Barcelona), Gabriel Roura (†) (Archivo Capitular de Girona), Milada Studnicková (Akademie ved Ceské republiky Ústav Dejin Umení) und Joaquín Yarza Luaces (Catedrático emérito de Historia del Arte en la Universidad Autónoma de Barcelona).
Erste, einzige und unwiederholbare auf 987 Exemplare limitierte und notariell beglaubigte Auflage.
ISBN: 978-84-88526-36-6


Miniaturen
Martyrologium von Usuardus
Museu Diocesà, Girona




Kommentarband

Martyrologium von Usuardus Museu Diocesà, Girona


Format: 267 x 377 mm
Seiten: 410
Illustrationen: 170
Sprache: Spanisch
ISBN: 978-84-88526-35-9

INHALTSVERZEICHNIS:

Del editor al lector

Prefacio
Jaume Camprodon (†) (Obispo de Girona)

El Martirologio y el Museo Diocesano de Girona
Mª Rosa Ferrer (Museo Diocesano de Girona)

Estudio codicológico
Mª Josefa Arnall (†) (Universidad de Barcelona)

Estudio pelaográfico
Gabriel Roura (†) (Archivo Capitular de Girona)

Las iluminaciones del Martirologio de Usuardo
Milada Studnicková (Akademie ved Ceské republiky Ústav Dejin Umení)

Esbozo del análisis iconográfico en el Martirologio de Usuardo
Joaquín Yarza Luaces (Catedrático emérito de Historia del Arte en la Universidad Autónoma de Barcelona).

Transcripción
Gabriel Roura (†)

Traducción
Cristina Gómez i Morell

ISBN: 978-84-88526-35-9

 






Beschreibung

Martyrologium von Usuardus Museu Diocesà, Girona


Bevor es in die Stadt Girona kam, legte das Martyrologium von Usuardus einen langen Weg zurück. Sein Entstehungsort wird in Prag, am Hofe des Königs von Böhmen und Kaisers Wenzel IV., angesiedelt. Derzeit ist es schon mehr als drei Jahrhunderte in Katalonien, doch nach den uns vorliegenden Nachrichten, gelangte es von Prag nach Österreich, Ungarn und Mähren. Danach erreichte es Rom und noch später Neapel. Vielleicht wurde es kurze Zeit in Stockholm und in Madrid aufbewahrt, bevor es 1673 in Poblet ankam. Wechselfälle des Schicksals brachten es nach Girona, wo es zunächst in dem Kloster Cadins hinterlegt wurde und anschließend im Diözesanmuseum von Girona, wo es bis heute verwahrt wird.

Das Martyrologium kopiert die Fassung, die Usuardus 860 fertigstellte. Es ist nur teilweise abgeändert worden, um spätere Heilige einzubeziehen. Wir wissen über Usuardus, dass er von 841 bis 847 Mönch in Saint-Germain-des-Prés in Paris war. Seine Reise nach Spanien (858) war entscheidend für die Einbeziehung hispanischer Heiliger in das Martyrologium, an dem er seinerzeit gerade arbeitete.

Dieses Manuskript spielt eine Schlüsselrolle in der Geschichte der mitteleuropäischen Malerei. Die Beziehungen, die seine Illuminationen mit der Tätigkeit der wichtigsten europäischen Kunstzentren an der Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert verknüpfen, ermöglichen es, dieses Monument in den Kreis der internationalen höfischen Kunst einzuordnen. Das Martyrologium des Usuardus steht ebenfalls innerhalb der böhmischen Tradition der Illumination von Büchern und stellt in ihrer langen Entwicklung einen Höhepunkt dar.

Alle Forscher, die sich mit dem Martyrologium beschäftigt haben, hat die relativ unkonventionelle Lösung der Anordnung der verschiedenen Szenen auf den Seiten des Manuskripts interessiert. Mit Ausnahme der Blätter 12r bis 13v sind die Bildnisse der Heiligen, die in der Mehrzahl Szenen ihres Martyriums oder den Moment der Bestattung ihrer Reliquien erzählen, in Medaillons am seitlichen und unteren Rand der Seiten angeordnet. Die Medaillons werden von einer prächtigen Pflanzenornamentation verknüpft, die ein Beispiel für den Naturalismus, die Prunksucht und Perfektion der Gestaltung ist.

Es wird übereinstimmend als das prunkvollste Werk der internationalen Gotik angesehen.



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