Mujeres. Mitologías

Erich Lessing y Philippe Sollers

Mujeres. Mitologías Erich Lessing y Philippe Sollers

Hymne an die Frau als Inspiratorin der Kunst und Maß der Zivilisationen, stellt Mujeres. Mitologías wegen seines außerordentlichen ikonographischen Reichtums eine Sinfonie dar, in der sich die vielfältigen Visionen einer einzigen Faszination: die Frau modulieren und antworten.

Das Werk beginnt mit einem anthropomorphischen Krug des fünften Jahrtausends vor unserer Zeit und endet mit dem an eine Frau erinnernden Krug von Picasso. Von den altsteinzeitlichen „Venus“ von Willendorf, Brassempouy und Laussel bis zu den prächtigen Akten von Renoir, Manet, Bonnard und Modigliani, erweckt das Durchblättern dieses Buches eine lange Prozession der ersten Göttinnen zum Leben: die schreckliche Ischtar, die Zauberin Isis, die fruchtbare Hathor und die wütende Sekhmet, von denen Artemis und Venus strahlende, entfernte Cousinen sind.

Seit dem Mittelalter wird die Figur der Frau zwiespältig dargestellt: Heilige und Märtyrerinnen, Hexen und Feegestalten, Judiths, Salomés, Herrinnen, Matronen, Magdalenen und Madonnen…. „Eva, Maria, Venus“, himmlische und diabolische Dreieinigkeit, Spiegel der Faszination der Menschen, in der sich das Grauen vor der Sünde, geheime Sinneslust und heilige Erhöhung der Marienverehrung mischen. Die Texte ordnen die Darstellungen der Frau in die historische Wirklichkeit des Frauseins ein. Dieses Werk öffnet den Weg für eine ununterbrochene Pinakothek, die einen faszinierenden Gang durch die Geschichte darstellt.

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