Das Buch der Schätze

f. 24r, Der Papst krönt Karl den Großen zum Kaiser


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Dem Text von Brunetto Latini folgend eröffnet die Initiale auf Folio 22v die neue christliche Geschichte und die drei folgenden Miniaturen sind drei ihrer Episoden gewidmet. Es sind die Krönung Karl des Großen durch den Papst (f. 24r) und zwei für den Guelfen Brunetto Latini wichtige Ereignisse, die die Beziehungen zwischen dem Papsthof in Rom und dem Staufer-Kaiser Friedrich II. widerspiegeln: Papst Gregor beim Entsenden seiner Kuriere (f. 26v) und Papst Innozenz beim Exkommunizieren Friedrichs (f. 27v).

Unter dem Kompositionsaspekt sind die drei Miniaturen nahezu auf dieselbe Weise gegliedert: rechts finden wir den auf einem prächtigen Thron sitzenden Papst, in der Mitte eine knieende Figur (in dieser Szene Kaiser Karl der Große) und links eine Gruppe von Rittern, das Gefolge des Kaisers auf diesem Blatt.

Keine der drei Miniaturen ist statisch: die drei Personen erscheinen außergewöhnlich belebt und äußern ihre Einstellung zu dem Ereignis mit übertriebenen Gesten, die in den Illustrationen des 13.-14. Jahrhunderts gewöhnlich sind.

I.P Moretsova, Staatliches Forschungsinstitut für Restauration (GosNIIR)

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Dem Text von Brunetto Latini folgend eröffnet die Initiale auf Folio 22v die neue christliche Geschichte und die drei folgenden Miniaturen sind drei ihrer Episoden gewidmet. Es sind die Krönung Karl des Großen durch den Papst (f. 24r) und zwei für den Guelfen Brunetto Latini wichtige Ereignisse, die die Beziehungen zwischen dem Papsthof in Rom und dem Staufer-Kaiser Friedrich II. widerspiegeln: Papst Gregor beim Entsenden seiner Kuriere (f. 26v) und Papst Innozenz beim Exkommunizieren Friedrichs (f. 27v).

Unter dem Kompositionsaspekt sind die drei Miniaturen nahezu auf dieselbe Weise gegliedert: rechts finden wir den auf einem prächtigen Thron sitzenden Papst, in der Mitte eine knieende Figur (in dieser Szene Kaiser Karl der Große) und links eine Gruppe von Rittern, das Gefolge des Kaisers auf diesem Blatt.

Keine der drei Miniaturen ist statisch: die drei Personen erscheinen außergewöhnlich belebt und äußern ihre Einstellung zu dem Ereignis mit übertriebenen Gesten, die in den Illustrationen des 13.-14. Jahrhunderts gewöhnlich sind.

I.P Moretsova, Staatliches Forschungsinstitut für Restauration (GosNIIR)

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