Die Très Riches Heures du Duc de Berry

Bibliothèque du Château de Chantilly




Format: 213 x 292 mm.
412 mit Laser zugeschnittene Seiten im Originalformat.
130 Miniaturen und 3.000 mit Gold und Silber hervorgehobene Zierinitialien.
Goldabstufung: Blattgold, Muschelgold, Goldtinte mit Relief.
Original Bünde.
Von Hand angenähte Seitenschmuckelemente.
Mit der Originalausgabe identischer Einband: mit Gold dekoriertes rotes Saffianleder.
Monographischer Kommentarband in Vielfarbendruck (65 S.) von Patricia Stinermann und Inès Villela-Petit.


Format: 213 x 292 mm.
412 mit Laser zugeschnittene Seiten im Originalformat.
130 Miniaturen und 3.000 mit Gold und Silber hervorgehobene Zierinitialien.
Goldabstufung: Blattgold, Muschelgold, Goldtinte mit Relief.
Original Bünde.
Von Hand angenähte Seitenschmuckelemente.
Mit der Originalausgabe identischer Einband: mit Gold dekoriertes rotes Saffianleder.
Monographischer Kommentarband in Vielfarbendruck (65 S.) von Patricia Stinermann und Inès Villela-Petit.




Beschreibung

Die Très Riches Heures du Duc de Berry Bibliothèque du Château de Chantilly


Das in der Bibliothek des Schlosses von Chantilly (Frankreich) aufbewahrte Stundenbuch Die Très Riches Heures ist das am prächtigsten ausgestattete Kunstwerk, das von dem wohlhabendsten Liebhaber der Buchkunst und der französischen Kunst des späten Mittelalters in Auftrag gegeben wurde: Johann von Valois, Herzog von Berry (1340-1416), Sohn, Bruder und Onkel von drei Königen von Frankreich: Johann II. der Gute, Karl V. und Karl VI. Ein außergewöhnliches, von 1414 bis 1416 von den Brüdern Limburg, Paul, Herman und Johan, die zweifelsohne die bedeutendsten Buchmaler der Epoche waren, geschaffenes Werk. Sie hatten von dem Herzog Johann von Valois den Auftrag erhalten, das prächtigste Stundenbuch aller Zeiten zu schaffen: das wertvollste Juwel seiner exquisiten Bibliothek.

 
Das außergewöhnlichste Werk drei großer Künstler blieb unvollendet.
Mit seinen 130 mit Gold und Silber prächtig ausgestatteten Miniaturen und über 3000 vergoldeten Initialen markieren Die Très Riches Heures einen Meilenstein in der spätgotischen Buchkunst und sind das unumstrittene Meisterwerk von Herman, Paul und Johan Limburg, drei aus Nimwegen stammenden Brüdern, die von 1413 bis 1416 an der Verzierung des Kodex arbeiteten, dem Jahr in dem sie unter mysteriösen Umständen - möglicherweise infolge der Pest - verstarben. Es war schließlich Jean Colombe, ein anderer herausragender Meister der Miniatur, der sich 1485 des Werks annahm und es im Auftrag von Herzog Karl I. von Savoyen, der zusammen mit seiner Frau, auf Bogen 75r in der Miniatur des Leidenden Christus porträtiert ist, vollendete. Einige Autoren halten auch die Mitarbeit um 1440 von Bartholomäus van Eyck für möglich, genauer gesagt in den Miniaturen der Kalenderblätter für Oktober und Dezember sowie vielleicht auch in einigen Details der Monate März, Juni und September.


Mensch und Natur wunderbar vereint in Bildern einer fabelhaften Schönheit
Der von den Miniaturen der Limburg-Brüder ausgehende Zauber, vor allem auf den Kalenderblättern, ist faszinierend und fesselnd und führt den Betrachter in eine Welt, die verzaubert zu sein scheint. Dank der klugen Meisterschaft der drei Brüder bei Farbgebung und Bildkomposition sowie ihrer subtilen Beobachtungsgabe, werden auf den Seiten von Die Très Riches Heures die unterhaltsamen Veranstaltungen der herrschenden Klassen und die Erschöpfung der anspruchslosen Bauern, die raue Schönheit des ländlichen Lebens und die mächtige Gegenwart der Burgen und von Stadtmauern umgebenen Städte lebendig, die prächtige Kleidung des französischen Adels sowie die einfache und schlichte Kleidung der Bauern. Eine Welt der Phantasie, wenn auch realistisch und konkret abgebildet, die den Eindruck von Harmonie und beschaulichem Gleichgewicht zwischen dem Menschen, der Natur und den verschiedensten architektonischen Kulissen hervorruft.


Der König der illuminierten Handschriften
Ohne jeden Zweifel ist es das bedeutendste und schönste illuminierte Manuskript des 15. Jahrhunderts und von den Fachleuten wird es einstimmig als „der König der illuminierten Manuskripte“ angesehen, so wie dies Waagen treffend formulierte: „le roi des manuscrits enluminés“.



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