Die Grandes Heures der Anna von der Bretagne

Bibliothèque nationale de France




Signatur: Lat. 9474.
Datierung: um 1503-1508.
Format: 305 x 200 mm.
238 Blätter
49 ganzseitige Miniaturen.
337 Miniaturen in Randleisten mit Pflanzen, Insekten und kleinen Säugetieren.
Maler: Jean Bourdichon.
Entstehungsort: Tours.
Auf Latein verfasst.
Monographischer Kommentarband in Vielfarbendruck (400 S.) von Marie-Pierre Laffitte (Curator in the department of Manuscripts, Bibliothèque nationale de France), Georges Minois (Historian of Brittany), Michèle Bilimoff (Research engineer in archaeology, Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS)) und Carlos Miranda García-Tejedor (Doctor in History).
Erste, einzige und unwiederholbare auf 987 Exemplare limitierte und notariell beglaubigte Auflage.
ISBN: 978-84-96400-28-3


Signatur: Lat. 9474.
Datierung: um 1503-1508.
Format: 305 x 200 mm.
238 Blätter
49 ganzseitige Miniaturen.
337 Miniaturen in Randleisten mit Pflanzen, Insekten und kleinen Säugetieren.
Maler: Jean Bourdichon.
Entstehungsort: Tours.
Auf Latein verfasst.
Monographischer Kommentarband in Vielfarbendruck (400 S.) von Marie-Pierre Laffitte (Curator in the department of Manuscripts, Bibliothèque nationale de France), Georges Minois (Historian of Brittany), Michèle Bilimoff (Research engineer in archaeology, Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS)) und Carlos Miranda García-Tejedor (Doctor in History).
Erste, einzige und unwiederholbare auf 987 Exemplare limitierte und notariell beglaubigte Auflage.
ISBN: 978-84-96400-28-3


Kommentarband

Die Grandes Heures der Anna von der Bretagne

Bibliothèque nationale de France
Format: 230x 340 mm
Seiten: 400
Illustrationen: 512
Sprachen: Spanisch oder Französisch
ISBN: 978-84-96400-27-6

INHALTSVERZEICHNIS:

From the editor to the reader

Description of the manuscript
Marie-Pierre Laffitte (Curator in the department of Manuscripts, Bibliothèque nationale de France)

Anne of Brittany
Georges Minois (Historian of Brittany)

The plants in the Great Hours of Anne of Brittany
Michèle Bilimoff (Research engineer in archaeology, Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS))

Iconography and iconology of the Great Hours of Anne of Brittany
Carlos Miranda García-Tejedor (Doctor in History)

Index of plants
Basic bibliography


Beschreibung

Die Grandes Heures der Anna von der Bretagne Bibliothèque nationale de France


Die Grandes Heures der Anna von der Bretagne ist zweifelsohne das Meisterwerk der französischen Malerei schlechthin wie dies einem Manuskript zukommt, das für die Königin von Frankreich an der Seite von zwei Herrschern (Karl VIII. und Ludwig XII.) bestimmt war.

Dieser Kodex enthält zwischen seinen Bogen anstatt der in dieser Art von Büchern üblichen Miniaturen echte Gemälde. Jean Bourdichon malte fast fünfzig ganzseitige Szenen, die auf dem Hintergrund schwarzgefärbten Pergaments in Gold eingefasst sind. Diese Miniaturen sind nicht nur wegen ihrer Dimensionen, sondern aufgrund ihrer Nahaufnahmen, des Gefühls für die Perspektive, der Maltechnik, dem Realismus der Porträts, etc. durchaus mit Tafel- oder Leinwandgemälden vergleichbar.

Die Geburt (f. 51v) ist eine der eindrucksvollsten jemals in einem Stundenbuch gemalten Nachtszenen. Die übernatürlichen Strahlen des Sterns von Bethlehem hüllen ein Bild in magisches Licht, das eine eindeutig theologische Botschaft vermittelt. Das Talent des Meisters Jean Bourdichon tritt erneut in der Szene hervor, die die Flucht nach Ägypten (f. 76v) darstellt, in der das Licht, die Atmosphäre und der dunkle Hintergund des felsigen Berglands an die Madonna in der Felsengrotte von Leonardo da Vinci erinnern. Das Licht- und Schattenspiel in der sternenklaren Nacht ist ebenfalls in der Szene meisterhaft, die den Judaskuss (f. 227v) darstellt; die Lampen und Fackeln leiten den Blick des Betrachters, damit ihm keine Einzelheit der traurigen Begebenheit entgeht.

Bourdichon verstärkt die anziehende Leuchtkraft seiner Farben indem er gezielte Pinselstriche aus Gold aufträgt, um die Bekleidung, die Rüstungen, die Haare, die Flügel der Engel besonders herauszuheben...

Auch die ungewohnte Originalität des Kalenders sticht hervor, die sich keineswegs auf kleine Szenen am Rand beschränkt, sondern ganzseitige Malereien beinhaltet, die von dem eingerahmten Text unterbrochen werden, über dem das Sternzeichen jedes Monats angeordnet ist. Dieses Vorgehen scheint in der französischen Miniaturmalerei mit Ausnahme von zwei Manuskripten nicht vor Jean Bourdichon benutzt worden zu sein.

Die einzigartigen Pflanzenabbildungen, die an den Rändern der Textblätter erscheinen, machen dieses Manuskript zu einem Stundenbuch, das seinesgleichen sucht. Die Ränder dieses Kodex offenbaren ein vollständiges Traktat über Botanik, das über 330 Pflanzen mit ihrer wissenschaftlichen Bezeichnung auf Latein über dem Bild und ihrem volkstümlichen Namen auf Französisch unter dem Bild umfasst. Dieses authentische Herbarium wird zudem von Insekten und kleinen Tieren bevölkert, die mit ihren lebendigen Farben die Schönheit und Originalität jeder einzelnen Miniatur betonen. Somit handelt es sich eigentlich um zwei Kodizes in einem: ein spirituelles Buch für die Besinnung und das Gebet und eine Naturenzyklopädie, ein Stundenbuch und ein Botanik-Traktat.

Der Meister Bourdichon wirkte als Hofmaler bei Ludwig XI., Karl VIII., Ludwig XII. und Franz I. und seine Gemälde stellen einen eindeutigen Fortentwicklung von der Gotik hin zur Renaissance dar.

Nach dem Tod der Herzogin der Bretagne 1514 zog das Stundenbuch Ludwig XIV. in seinen Bann, der es in das Kuriositätenkabinett im Palast von Versailles bringen ließ. Seine Schönheit eroberte später Napoleon III., der es von 1852 bis 1872 im Museum der Kunstschätze des Königs und der Adligen im Louvre ausstellen ließ. Heute ist es eines der geschätztesten Schmuckstücke der Bibliothèque nationale de France. Nicht umsonst betrachten die Kunsthistoriker das Stundenbuch der Anna von der Bretagne als eines der außergewöhnlichsten Stundenbücher, die es überhaupt gibt.



Kundenrezensionen
Die Grandes Heures der Anna von der Bretagne
Bibliothèque nationale de France





“Au mois de décembre, j’ai reçu avec un très grand plaisir les Grandes Heures d’Anne de Bretagne, et c’est un réel bonheur pour moi d’avoir entre les mains un si bel ouvrage. Je vous en félicite et vous en remercie car, grâce à vous et au magnifique travail que vous accomplissez, j’ai le privilège, sans être Reine !, d’admirer ces splendides peintures.”

Marie-Claire L. – France



“Ce que je pense des Grandes Heures d’Anne de Bretagne ? Dès réception du livre j’ai téléphoné et dit à Carlos : “magnifique” ! Je vais ajouter : “somptueux”. Aujourd’hui, par extension, l’adjectif est synonyme de superbe, mais sa première définition est : “Dont le luxe, la magnificence ont nécessité de grandes dépenses.” Dépenses pour le fabriquer, dépenses pour l’acheter... Je ne regrette pas cette dépense !”

Frandile L. – France



“J’ai bien reçu votre formidable livre fac-similé des Grandes Heures d’Anne de Bretagne. J’ai aussitôt téléphoné à Monsieur Ibarbia pour lui faire part de mon ravissement de ce trésor ressuscité grâce à votre art. Bravo pour cette réalisation qui illustre bien votre slogan “quasi original” et votre recherche constante de la perfection qui vous anime.
Je suis moi aussi fier de posséder une telle œuvre et je pense que les autres volumes que j’ai souscrits, à savoir : le Bréviaire d’Isabelle la Catholique, la Bible de Naples, et Splendor Solis, seront aussi des œuvres incomparables.”

Dr Maurice G. – France



“Quiero, en primer lugar, agradecerle su consideración al transmitirme información en relación con sus grandes obras. No puedo decir más que estoy impresionado con la calidad de su facsímil Grandes Horas de Ana de Bretaña, impresión que han compartido todos mis familiares, incluidos mis hijos de 13 y 8 años, al ver la obra. Me alegro enormemente de su adquisición, pues creo que he acertado al comprar uno de los mejores libros de horas del mundo. Su carácter de tratado de botánica, como ingeniero agrónomo que soy, me ha impresionado. Les agradezco que me lo hayan ofrecido en su primera visita, eso demuestra su profesionalidad y buen hacer. Otros quizás hubieran intentado ofrecerme una obra de peor calidad, con tal de vender lo que sea. La pena es que no pueda disponer de dinero para hacer, al menos, una compra cada año.”

Pedro G. – Spain




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